
Glasfaser:
Technologie
der Zukunft
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Bis vor rund 200 Jahren stellten reitende Eilboten das schnellste Medium der Nachrichten-übermittlung über weite Entfernungen dar. Heute hingegen ist es für viele Zeitgenossen selbstverständlich geworden, fast ohne jede Zeitverzögerung selbst mit den fernsten Plätzen der Welt in Kontakt zu treten. Telefon und Telefax, Internet und E-Mail stehen für eine enorm leistungsfähige, extrem beschleunigte Fernkommunikation, die weltweit vernetzt ist und raumzeitliche Distanzen weitgehend aufhebt. Sie repräsentiert die Idee der global vernetzten “Einen Welt”, die aus dem 19. Jahrhundert stammt. Damals eröffnete sich theoretisch die Möglichkeit, selbst über größte Strecken hinweg gleichsam in “Echtzeit” zu kommunizieren.
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elektrische Telegraphie (seit Mitte des 19.Jahrhunderts)
Telefonie (seit Ende des 19. Jahrhunderts)
Funk (seit Beginn des 20. Jahrhunderts)
Erste Schritte drahtloser Übertragung von Signalen mittels elektromagnetischer WellenTelefax (etwa seit dem Ersten Weltkrieg)
Internet und E-Mail
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Modem: maximal 56 kbit/sISDN: 64 kbit/s, 128 kbit/s bei Nutzung beider B-Kanäle, 2 Mbit/s bei Primärmultiplexanschluss
ADSL: 384 kbit/s Downstream und 64 kbit/s Upstream (DSL light) bis 25 Mbit/s Downstream und 3,5 Mbit/s Upstream (ADSL2+)
VDSL: 25 Mbit/s bis 52 Mbit/s, vereinzelt bis zu 100 Mbit/s Downstream und 5 Mbit/s bis 20 Mbit/s Upstream
DOCSIS (TV-Kabel): 1,60+ Gbit/s Downstream
FIBRE (Lichtwellenleiter): 1+ Gbit/s Downstream
Ausbaustufen
Damit ein Lichtwellenleiternetz auch zum Kommunikationsnetz für Dienste von Drittanbietern verwendet werden kann, bedarf es verschiedener Ausbaustufen des Netzes.
AUSBAUSTUFE 1
Die Unterste Ebene besteht aus rein passiven Elementen. Sie umfasst im Wesentlichen den Kabelkanal oder das Rohr und das Glasfaserkabel mit den Fasern selbst.
AUSBAUSTUFE 2
Über eine Faser kann nur ein Netzbetreiber die zweite Ebene aufbauen. Erst wenn ein Netzbetreiber die aktive Transportebene (Layer 2) an weitere Dienstanbieter vermietet, können die Dienstanbieter ihre Dienste für Endkunden anbieten.
AUSBAUSTUFE 3
Erst auf der dritten Netzebene (Layer 3) kann der User selbst, durch Eingabe einer Internetadresse, seinen Dienstanbieter frei wählen.
Einsatz
Für den Betrieb von Telefonnetzen wurden Leitungsnetze mit Kupferkabeln errichtet. Abhängig vom Bandbreitenbedarf werden die Kupferleitungen durch Lichtwellenleiter ersetzt.
Backbone (Hauptleitungen) für Telekom- und Internetserviceprovider
Verbindung von Rechenzentren
Standortverbindungen und Internetanbindungen für Großunternehmer
Regierungen
Rundfunkanstalten
Mobilfunkbetreiber
Internetanbindungen für KMU
Internetanbindung für Privathaushalte
Vorteile
Lichtwellenleiter bieten sowohl für Unternehmen als auch Privathaushalte viele Vorteile und sind eine langfristige Investition in eine gute und sichere Anbindung.
Sicherheit
Geschwindigkeit
Uneingeschränkte Kapazitäten
Netzwerk mit geringem Aufwand ausbaubar
Langfristiges und sicheres Einkommen für Investoren
Ausbaumöglichkeiten für viele Jahre